Donnerstag 23. November 2017

Im rollstuhlgängigen Museum erwartet die Besucher eine Reise durch die Evolutionsgeschichte des Fahrrades. Ausgestellt sind vierzig Fahrräder aus allen wichtigen Epochen der Entwicklung. Das erste Fahrrad der Welt entwickelte Karl Drais im Jahre 1817. Im Museum posiert der Nachbau jener schwergewichtigen Laufmaschine. Damals sass der Velofahrer auf einem kleinen Ledersitz auf dem hölzernen Gefährt und musste mit den Füssen auf dem Asphalt abstossen. Erst der Franzose Pierre Michaux montierte Tretkurbeln an sein Veloziped und 1888 erfand John Boyd Dunlop den Luftreifen. Auch ein Hochrad von Kirk-Patrick Macmillan aus dem Jahre 1878 ist ausgestellt. Während das Vorderrad dem Besucher bis zur Schulter reicht, mündet der gebogene Stahlrahmen in ein winziges Rädchen. Hochräder wurden entwickelt, weil man mit dem grossen Vorderrad viel schneller fahren und Steigungen bis fünf Prozent bewältigen konnte. Trotzdem häuften sich jedoch die Stürze. Deshalb kam wohl 1886 das Niederrad, das dem heutigen Velo schon sehr ähnlich sieht. Im angrenzenden Nebenraum gilt es einige Kuriositäten zu entdecken. In der Ecke steht eine indische Rischka neben einem Tandem von 1920. Hier protzt ein knallrotes Gefährt und trägt den Namen Herkules. Das Ding gleicht einem mobilen Fitnessgerät auf Rädern. Denn dieses Velo fährt nur per Körperbewegung auf dem Sattel.

Adresse:

Urs Hänggi, Kirchmatt 8, 4208 Nunningen, Telefon 061 791 00 80

Öffnungszeiten:

Nach telefonischer Vereinbarung geöffnet

Eintritt:

Gratis

Wegbeschreibung:

 

Das Velomuseum befindet sich im ehemaligen Stall eines Bauernhauses. Über dem Stall leuchtet die Silhouette eines Fahrrades aus längst vergangenen Tagen.

Angebot/Dienstleistung:

Apéro nach Vereinbarung

zum Seitenanfang Letzte Änderung: 03. Februar 2006
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