Friday 3. July 2020

Der Name Häner zählt zur Gruppe jener Nachnamen, die im Laufe der Zeit aus dem ursprünglichen Vornamen Heinrich entstanden sind. In die gleiche Kategorie gehören Namen wie Handrich, Händel, Henner und Hänggi.
Bei den Häner muss es sich wie bei den Hänggi um ein in unserer Gegend alteingesessenes Bauerngeschlecht handeln. Urkundlich sind sie seit 1483 in den Herrschaften Gilgenberg und Ramstein nachgewiesen. Zu jener Zeit war ein gewisser Heintz Häner Vogt zu Ramstein. Der Waisenvogt Hans Häner war schon im Jahre 1515 als Grundbesitzer in Zullwil aufgeführt. Der urkundlich belegte „Stammvater“ der Nunninger Häner, Ludovicus Häner (ca. 1570-1636), war Müller in der Engi; durch die Heirat mit der jüngsten Tochter des Engi-Müllers Claus  Thoma war er Mitbesitzer der Engi-Mühle geworden. „Ludi“ Häner amtierte zeitweise auch als Mitglied und „Urteilssprecher“ des Gilgenberger Gerichts.
Von Beruf waren die Nunninger Häner Bauern, Müller, Schuhmacher, Hammerschmiede und später auch Zimmerleute.

 

Wappenbezeichnung

Geviert; 1 + 4 in Silber eine schwarze Lilie, 2 + 3 in Schwarz eine silberne Jakobsmuschel. Dieses Wappen ist eine Neuschaffung des Staatsarchivs Solothurn.
Es kann von den betreffenden Familien allgemein geführt werden.

 

zum Seitenanfang Letzte Änderung: 29. December 2005
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